Die extreme Hitze hat Konsequenzen
Wie freute ich mich, als ich kürzlich das Foto vom Tageszentrum in Sighisoara sah: Viele Nutzniesserinnen und Nutzniesser sind mit einer reichen Ausbeute an Bohnen beschäftigt, die sie gemeinsam zum Konservieren vorbereiten. Auch Gabriela Dan, Koordinatorin des Hauses, berichtet von vielen Natural-Geschenken von Landwirten, etwa von Salaten, Tomaten, Kohlsorten und Auberginen. Doch dann kam der «Hammer»: Das Haus erhielt so viel Gemüse und Früchte, weil die Bauern ihre Waren nicht wie üblich vollständig verkaufen können. Den Menschen in und um Sighisoara fehlt dafür schlicht das nötige Geld. Das Tages- und Nachtzentrum erhielt die Zuwendungen daher, damit die kostbaren Lebensmittel nicht im Müll landen.
Auch die enorme Hitze in Rumänien hat sich bereits ausgewirkt: Die historische Dürre und die niedrigen Pegelstände der Donau beeinträchtigten den Betrieb des Atomkraftwerkes Cernavodà. Ein Block musste bereits komplett abgeschaltet werden. Rumänien muss nun Energie aus der Ukraine kaufen, was selbstredend eine weitere Teuerung der Energie und auch der Lebensmittel verursacht. «Die Not der verarmten Bevölkerung ist schlicht katastrophal», sagt Gabriela Dan. Sie dankt einmal mehr für die grosse Hilfe durch den Verein Pro Sighisoara. Ohne diese Unterstützung könnten die beiden Zentren in Sighisoara nicht weitergeführt werden.
Mitgliederzahlen am 6. Juli 2026
96 Mitglieder
250 Interessierte
diese Seite wurde aktualisiert am 11.August 2026
Verein Rumänienhilfe
Pro Sighisoara
c/o Viviane Schwizer
Käpfnerweg 6a
CH-8810 Horgen
+41 (0)44 725 00 55
